Sonntag, 17. Dezember 2006
Kaffee...
...sonst geht hier mal gar nichts!

[EDIT nach zwei Kaffee] Besser. Die Katze ist für einen Sonntagvormittag viel zu aktiv. Herr Nyxon stellt fest, dass er sentimental wird auf die letzten Tage des Jahres. Flug ist abgesagt, weil das Wetter nicht stabil genug ist.
Kryptischer gehts immer...

Die Nacht war von albtraumhaften Szenerien durchzogen. Um halb sechs hat das Telefon im Wohnzimmer geklingelt, aber der Gedanke, dass mich keiner in der Nacht aus dem Bett klingelt, wenn ich es nicht will, hat es mich überhören lassen. Die Zeit und das Fehlen der Nummernanzeige lassen mich meinen Bruder vermuten. Wäre das erste Mal seit Jahren, dass er sturzbesoffen zum Telefon greift, aber wer früher zwei Stunden an meinem Bett saß und mich vollgequatscht hat, wenn er morgens nach Hause kam, muss ja irgendwie die Entfernung kompensieren.

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Freitag, 15. Dezember 2006
60,23
Diese Zahl lächelt mich seit heute von meinem Kontoauszug an, aber es ist kein frohes Lächeln, sondern ein extrem gezwungenes, weiß die 60,23 doch, dass sie wahrscheinlich in der nächsten Zeit keine Gesellschaft bekommen wird.

Ich habe noch Weihnachtsgeschenke zu kaufen, muss noch Getränke für den Geburtstag besorgen und nach wie vor Anfang Januar einen Berg von laufenden Rechnungen begleichen.
Mir deucht, dass das alles nicht mit einer 60,23 zu bewerkstelligen ist.

Geld aus dem (noch nicht hundertprozentig festgemachten) Job kommt frühstens im Laufe des Januars rein, den Geländewagen will bisher immer noch keiner kaufen, wahrscheinlich leben zu wenig Amerikaner hier. Und die Kosten stehen nicht still, nur weil dem Herrn Nyxon eine kleine Zahl auf dem Konto anlächelt.

Zwar kann ich auf wohlwollende Unterstützer vertrauen, auf die ich aber nicht zurückgreifen werde, da ich wissentlich das Geld ausgereizt habe, in der Hoffnung, es wird bald wieder fließen, also meine Probleme selber lösen will.
Ich fahre in den nächsten Tagen bei zwielichtigen Autohändlern mit Migrationshintergrund vorbei, vielleicht gibt mir ja einer von ihnen den erwünschten Betrag für den Wagen, was mir auf dem Konto sehr gut gefallen würde.

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Search request: "in die eier getreten" Frau

Suchen Sie eine Frau, die das tut, sind die bei Blogger.de tendenziell bestimmt richtig...

Search request: 2.0 talente

Wer, wenn nicht ich???

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Mittwoch, 13. Dezember 2006
Doktatorin
Ich frage mich, weshalb es keine namhaften weiblichen Diktatoren auf der Welt gab oder gibt. Und ich frage mich, weshalb es die Kieferchirurgin, die mir heute den Kiefer aufgeschnitten und unerwünschtes Infektionsgut herausgeholt hat, noch nicht bis zu diesem Status gebracht hat.

Der Ton, mit dem sie ihre Arzthelferinnen und Azubis herumgescheucht und -kommandiert hat, könnte in 50 Jahren in den Archiven liegen und die Menschheit vor Schreck erstarren lassen.
Hätte ich nicht mit einem Kilo Tupfer in der Backe, einem aufgeschnittenen Kiefer und mindestens einer Million Ideen, wie ich die Zeit für mich schöner hätte verbringen können, im Kopf dagelegen, wäre mal ein Wort über ihre Führungskompetenz angebracht gewesen.

Nach dem Eingriff wollte ich das allerdings nicht mehr angesprochen haben, denn Frau Ärztin stellte mir da ein Rezept für Schmerzmittel und Antibiothika aus. Eine unpassende Zeit für moralische Zurechtweisung, sieht man doch in den Medien wie schnell politische Gegner mit den richtigen Mitteln ausgeknockt werden können.

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