Montag, 13. August 2007
LKW-Überholverbot: Mütterchen Gemütlichkeit
Später Vormittag, der Berufsverkehr hat sich durch die Nadelöhre der deutschen Autobahnen gezwängt und den Großteil seiner Teilnehmer mehr oder weniger pünktlich ans Ziel gespült. Wir rauschen mit einer harmonischen Lethargie von 130 Stundenkilometern über die linke der beiden Spuren, um einen Ford Fiesta zu überholen, hinter dessen Steuer ein Mütterchen hockt. Einige hundert Meter vor uns sehen wir die beiden Dickhäuter, denken aber noch nicht an das Unheil, das uns bevorsteht. Zwei Lastkraftwagen, dicht hintereinander, der eine ein Lebensmitteltransport, der in bunten Lettern die Frische und Qualität seiner vermeintlichen Fracht anpreist, der andere ein schmuckloser Logistiker, der behauptet europaweit „schnell und kompetent“ die „logistischen Herausforderungen der Globalisierung“ zu meistern. Unser Rausch hält an, doch dann sehen wir das Unvermeidliche – der hintere LKW blinkt und schert auf unsere linke Spur aus. Über uns erscheint eine imaginäre Sprechblase mit anonymisierter Typografie, die unseren Unmut in Form von Totenköpfen, Rauchwolken und Wirbeln wiedergibt. Unser Fuß drückt das Bremspedal nieder, presst uns nach vorne und die Tachonadel ein weites Stück nach unten. Aus einer 130 wird eine 80. Mit mürrischer Miene... [Gib mir den Rest]

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Samstag, 11. August 2007
Samstag...
...ist für Katzen ja eigentlich immer, würd ich sagen.

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Ahoi!
Die Cabriowoche ist zuende. Nachdem ich am Dienstag zwei Stunden im Nieselregen den Lebensweisheiten und scharfsinnigen Pointen des genialen Dieter Nuhr gelauscht und gestern Abend im Frankenheim-Kino am Düsseldorfer Rheinufer auf einer riesigen Leinwand noch einmal über Captain Sparrow gelacht und Keira Kneightley angeschmachtet habe.

Heute ist Indooraktivität gefragt. Bewerbungsartikel für Holtzbrinck, Blogbeitrag mit gesellschaftspolitischem Hauch und vielleicht ein weiteres Romankapitel. Danach schwinge ich mich auf die Autobahn zwecks Heimatbesuch.

Dabei habe ich doch erst gestern spät Abends, quasi schon heute Morgen, auf dem Nachhauseweg eine Entdeckung gemacht, die in mir wieder ein Fetzen Fernweh freigesetzt hat.

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Seuche?
Ich
verstehe
die Welt
nicht mehr!

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Donnerstag, 9. August 2007
Ex(matrikuliert) und hopp!
Datenblatt S? Ausgefüllt. Datenblatt P? Unterschrieben und mit Datum versehen. Bescheinigungen der Bochumer FH und meiner Versicherung? Heute mit der Post gekommen.
Da hatte ich heute also sämtliche Unterlagen zusammen für die Immatrikulation für den neuen Studiengang und konnte den Packen losschicken. Es schaut wirklich so aus, als wäre ich auch ab Mitte September noch (oder vom derzeitigen Standpunkt gesehen wieder) Student an einer Fachhochschule. Dieses Mal sogar in einem Studiengang, den ich schon letztes Jahr im Blick hatte.

Die Bewerbung bei der Düsseldorfer Journalistenschule des Holtzbrinckverlages läuft ebenfalls. Meine Quelle hat mir meinen unpersönlichen Fragenkatalog beantwortet zurückgeschickt, ich kann mich also jetzt an das Schreiben des Portraits machen.
Da schon mehrmals in den letzten Tagen Suchanfragen bezüglich des Limericks über Wirtschaftsjournalisten auftauchten, bin ich ebenfalls den Links gefolgt und bin dabei auf Blogeinträge eines Bewerbers aus dem letzten Jahr gestoßen, die ein Bild vom Bewerbungswerdegang geben. Wenn ich so lese, was da noch für Knüppel kommen, verliere ich ein wenig die Hoffnung. Aber ich muss mir ja keine Sorgen mehr machen, schließlich bin ich ja mittlerweile versorgt.
Meine Bewerbung an der Schule treibe ich aber dennoch mit Pathos weiter, einfach um zu sehen, wie weit ich überhaupt kommen kann.

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