Montag, 1. Oktober 2007
Für die Kritiker
Ich möchte an dieser Stelle hervorheben, dass jeder, der mir zuletzt unterstellt haben könnte, ich hätte als Student ja ewig viel Zeit und überhaupt ein leger Leben, sich bitte schön zu irren hat! Unten zu sehen, aufgrund welcher Arbeits (links)- bzw. Studienzeiten (rechts) ich beides unter Dach und Fach bringen möchte.



Dabei zu bedenken, dass eine montägliche Schicht bis 00.15 Uhr mit einer diensttäglichen Aufstehzeit von etwa 05.30 Uhr, um mit dem ÖPNV pünktlich an Ort und Stelle sein zu können, nicht unbedingt abgeklärtes Ausschlafen bedeutet.
"Fauler Student" ist also bitte aus dem Wortschatz zu streichen...

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Sonntag, 30. September 2007
Nachruf
Er ist von uns gegangen. Um sein Erbe hat er sich noch kümmern können, aber nun ist er fort und geht in die weite Welt hinaus, so wie er es eigentlich schon immer hatte tun wollen. Was hat er uns allen Spaß bereitet und auch viel Kummer. Als ich 2002 mein Kreuzchen bei der SPD machte, war es wegen ihm. Ich dachte mir, ein Kanzler sollte auch Deutsch sprechen können.
Und jetzt geht er hinfort in die Welt und wird die Bürokratie bekämpfen. Wer könnte dies besser als er? Er, der morgens in den Garten schaut und dort Blumen hinrichtet? Er, der sich in die Lederhose wirft, um Problembären wegzupusten? Er, der irgendwann nur zehn Minuten vom Münchener Hauptbahnhof bis zum Flughafen brauchen wird (weil er mit dem Transrapid ja eigentlich seinen Flug schon am Hauptbahnhof beginnt), aber länger brauchte, um dies zu erklären?
Der Bayer. Der Stoibär. Der Meister Ede, der vom Pumuckl in Pauli-Gestalt geköpft wurde. Ein kleines bisschen wirst du mir fehlen, da bin ich ganz ehrlich. Du konntest mir die Welt in deinen eigenen Worten erklären. Und das waren immer viele. Mach es gut, Edmund!

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Samstag, 29. September 2007
Taubenschlag
Man merkt, dass das neue Semester angefangen hat bzw. für die Unis regulär in den Startlöchern steht. Im Haus ist wohnungstechnisch ein Kommen und Gehen, wie man es sonst nie so radikal erlebt. Da werden Kartons in Kleintransporter gehoben, geflucht, weil der Schrank im Ganzen nicht durch die Ladetür passt und wenn dann mal der Postbote nach einem Namen fragt, muss man verneinen, weil verzogen oder als Neuling unbekannt. Im Foyer stehen alte Möbel neben neuen und jederlei Unrat, dass man glatt Gardinen an die Eingangsfront hängen könnte und fertig wäre die Wohnung. Durchgangszimmer halt, aber Studenten wissen ja zu sparen und sind gemeinhin eh geselliges Volk.

Ich persönlich hoffe auch bald Kartons zu schleppen und zu fluchen, aber wie bei den Frauen scheine ich auch bei Wohnungen allzu wählerisch zu sein, denn bisher konnte mich keine in sämtlichen Kriterien überzeugen. Ich habe begonnen, kleine Einschränkungen hinzunehmen bei meiner Wahl, um fündig zu werden - Wohlfühlen und Zuhause sein, das ist schließlich das Wichtigste.

Und um direkt etwas aufzuklären für diejenigen, die bei mir fündig werden wollten mit dem search request: Schreibwerkstatt Gelsenkirchen.
Ja, die gibt es dort. An der FH beim Institut für Journalismus und Public Relations. Gruppengröße elf Mann (oder Frau, um der Gleichberechtigung nicht im Wege zu stehen), verschiedene Schreibstile und Normen werden dort erläutert, selber schreiben ist Pflicht und wenn es so weitergeht und die Atmosphäre wie in einem Nachhilfekurs Deutsch LK bleibt, ist sie auch nur empfehlenswert. Und wenn das jetzt einer meiner neuen Kommilitonen ergoogeln wollte, dann sei gesagt, dass ich doch auch gerne persönlich alles erklärt hätte, wenn Weichler & Co. das nicht vernünftig artikuliert haben sollten.

Und jetzt noch der Runde Abschluss: In der hiesigen Schreibwerkstatt darf abgestimmt werden!

Ich habe fertig.

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