... in die Zukunft
Donnerstag, 20. März 2008
Unterbelichtet
Am Donnerstag, 20. Mär 2008 im Topic 'Immer arbeiten, immer fleissig!'
Auf Mama kann man sich verlassen. Darauf, dass ich am späten Abend garantiert keinen Parkplatz direkt vor der Haustür bekomme. Dass mich meine Nachbarn darauf hinweisen, dass mein Balkon doch bald einen Frühjahrsputz brauchen könnte. Darauf, dass um acht die Tagesschau hölzern daherkommt. Und natürlich auf das Fünfuhrdreißigwecken der Katze. Das sind alles verlässliche Dinge.
Dekanate von Fachhochschulen gehören eindeutig nicht in diese Liste. Vor allem nicht, wenn es die von fremden Fachbereichen sind. Ansonsten hätte ich jetzt nicht das Problem, innerhalb von 48 Stunden Bildmaterial zu einem Studiengang namens Facility Management für meinen Artikel darüber nachliefern zu müssen. Anfrage an Dekanat schon vor Wochen. Hinhaltemails als Antwort. Jetzt ne Komplettabsage, man habe kein Material, das zur Veröffentlichung geeignet sei. Schöne Scheiße! Was kann ich denn jetzt noch mit meiner popeligen Handykamera ausrichten? Nur moderne Bürogebäude abfotografieren, um darunter schreiben zu können: "Ohne Facility Manager könnten solche Gebäude nicht wirtschaftlich betrieben werden"? Einen Servicewagen einer Gaswasserscheißefirma ablichten, Bildunterschrift: "Alte Vorurteile"? Selbst die befragten Studenten damals waren nicht fotogen.
Sagte ich schon: schöne Scheiße?!
Dekanate von Fachhochschulen gehören eindeutig nicht in diese Liste. Vor allem nicht, wenn es die von fremden Fachbereichen sind. Ansonsten hätte ich jetzt nicht das Problem, innerhalb von 48 Stunden Bildmaterial zu einem Studiengang namens Facility Management für meinen Artikel darüber nachliefern zu müssen. Anfrage an Dekanat schon vor Wochen. Hinhaltemails als Antwort. Jetzt ne Komplettabsage, man habe kein Material, das zur Veröffentlichung geeignet sei. Schöne Scheiße! Was kann ich denn jetzt noch mit meiner popeligen Handykamera ausrichten? Nur moderne Bürogebäude abfotografieren, um darunter schreiben zu können: "Ohne Facility Manager könnten solche Gebäude nicht wirtschaftlich betrieben werden"? Einen Servicewagen einer Gaswasserscheißefirma ablichten, Bildunterschrift: "Alte Vorurteile"? Selbst die befragten Studenten damals waren nicht fotogen.
Sagte ich schon: schöne Scheiße?!
Permalink (3 Kommentare) Kommentieren
Mittwoch, 19. März 2008
Hängepartie
Am Mittwoch, 19. Mär 2008 im Topic 'Daydreams & Dayfacts'
James hängt nun im Wohnzimmer, statt im Flur und sieht direkt bedeutend besser und passender aus. Mit James an der Wand ist der Raum erst wirklich vollständig.
Bildquelle: www.sahanya.perun.net
Permalink (4 Kommentare) Kommentieren
Nostalgie
Am Mittwoch, 19. Mär 2008 im Topic 'Daydreams & Dayfacts'
Mein Arbeitgeber hat seine örtliche Depandance seinerzeit mitten in ein Feld gebaut, so feldig, dass bisher keine Bauten dazugekommen sind. Vielleicht hat es auch den Grund, dass man ein so genanntes Innovationshaus (immerhin von einem der Fraunhofer Institute entwickelt) nicht zubauen darf. Jedenfalls ist dieser Umstand daran schuld, dass man beizeiten mehr oder minder schlecht wegkommt von dort, wenn man gerade die Nummer von Scotty vergessen hat. Eine Odyssee mit dem Öffentlichen Personennahverkehr steht dann an.
Letztens bin ich aus diesem Grund mit meiner alten Buslinie durch die Gegend gezockelt. Also der Linie, die ich früher immer genommen hatte, als ich noch in meiner alten Wohnung hauste. So ein wenig Vergangenheit schnuppern kann ja nicht schaden, dachte ich mir und stieg ein. Viel verändert hat sich auf der Strecke nicht. Die Eigenheimsiedlung wächst immer noch leise vor sich hin. Vor der Sparkasse haben sie diese Fahrbahnlappen auf den Mittelstreifen der Straße montiert, also diese roten Klapplappen, über die man nur mit Bauchschmerzen fährt, da man Angst um die Radaufhängung hat. Im ständig leergestandenen Restaurant an der Ecke gegenüber der ersten Tankstelle haben sie einen Subway eröffnet. Jetzt, wo ich weggezogen bin! Sofort eine Verschwörung vermutet. Für meinen Nachmieter haben sie das Ding nicht gemacht, denn wenn ich die gardinenlosen, dunklen Fenster und den leeren Stellplatz richtig interpretiere, gibt es gar keinen. Oder einen, der spät nach Hause kommt und minimalistisch Wohnen als Verständnis seiner Persönlichkeit sieht. Ich muss dringend mal den Mieterschutz anschreiben und fragen, wie lange wir noch auf eine Antwort der anwaltschaftlichen Vertretung warten wollen.
Letztens bin ich aus diesem Grund mit meiner alten Buslinie durch die Gegend gezockelt. Also der Linie, die ich früher immer genommen hatte, als ich noch in meiner alten Wohnung hauste. So ein wenig Vergangenheit schnuppern kann ja nicht schaden, dachte ich mir und stieg ein. Viel verändert hat sich auf der Strecke nicht. Die Eigenheimsiedlung wächst immer noch leise vor sich hin. Vor der Sparkasse haben sie diese Fahrbahnlappen auf den Mittelstreifen der Straße montiert, also diese roten Klapplappen, über die man nur mit Bauchschmerzen fährt, da man Angst um die Radaufhängung hat. Im ständig leergestandenen Restaurant an der Ecke gegenüber der ersten Tankstelle haben sie einen Subway eröffnet. Jetzt, wo ich weggezogen bin! Sofort eine Verschwörung vermutet. Für meinen Nachmieter haben sie das Ding nicht gemacht, denn wenn ich die gardinenlosen, dunklen Fenster und den leeren Stellplatz richtig interpretiere, gibt es gar keinen. Oder einen, der spät nach Hause kommt und minimalistisch Wohnen als Verständnis seiner Persönlichkeit sieht. Ich muss dringend mal den Mieterschutz anschreiben und fragen, wie lange wir noch auf eine Antwort der anwaltschaftlichen Vertretung warten wollen.
Permalink (2 Kommentare) Kommentieren
Dienstag, 18. März 2008
Renovierungstagebuch: Phase 3
Am Dienstag, 18. Mär 2008 im Topic 'Daydreams & Dayfacts'
Frau Jules fand meine Farbauswahl vom Hörensagen her "...spannend". Wie auch sie kleistere ich meine Wände nie komplett mit einer Farbe zu, sondern versuche, dezent Farbakzente zu setzen (diese Formulierung habe ich mir in hundert Folgen "Einsatz in vier Wänden" von der Tine abgehört). Nur ein einziges Mal hatte in den Fehler gemacht, einen Raum komplett in einem Farbton zu streichen - Terracotta im Schlafzimmer -, ohne Worte.Ich persönlich bin mit dem Ergebnis im Wohnzimmer äußerst zufrieden. Das Bild (ursprünglich ein Postergeschenk meiner besten Freundin, von mir dann teuer aufgezogen und zum Bildnis umfunktioniert) durfte auch nach langer Wartezeit seinen wohlverdienten Platz einnehmen. In den nächsten Tagen folgen Flur und Küche mit vollstem Programm.
Permalink (9 Kommentare) Kommentieren



