Freitag, 8. Dezember 2006
Windzug
Manchmal besteht das Leben aus Entscheidungen, die nur die Größe eines Übels betreffen - wir neigen dann dazu, das kleinere Übel zu wählen und zu hoffen, dass es nicht ganz so groß ist.

Als ich heute Abend am Bahnsteig stand und die Durchsage kam, dass mein Regionalexpress um 20 Minuten verspätet sein würde, kam also die Überlegung, welches das kleinere Übel sei: über 20 Minuten auf dem windigen Bahnsteig zu stehen bzw. mich in den stickigen Warteraum zu setzen. Oder aber die ASi-Bahn zu nehmen und dann nicht ganz so lange warten zu müssen, dafür aber anders als sonst zu fahren.

Ich entschied mich für das kleinere Übel der ASi-Bahn und schöckelte darin los Richtung Heimat. Bis wir auf offener Strecke stehenblieben und nach zehn Minuten aufgeklärt wurden, dass ein Baum auf die Oberleitung gestürzt sei. Weitere 30 Minuten standen wir auf der Strecke, bevor es dann im Schleichtempo bis zum nächsten Bahnhof ging.

Glücklicherweise war es der Bahnhof, an dem ich eh ausstieg und den Bus nahm. Andere hatten da weniger Glück, denn die ASi-Bahn wurde auch genau dort außer Betrieb genommen und die Leute vor die Tür gesetzt.

Ja, das Wetter legt halt nicht nur den Winter lahm...

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Dienstag, 5. Dezember 2006
GDS - Liebe deinen Nächsten
Der Eine oder andere weiß vielleicht worum es geht oder kennt sogar selber einen kleinen Prinzen, der sich ähnlich verhält...

Die Mär vom Prinzen im Turm (PDF, 36 KB)

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Sonntag, 3. Dezember 2006
Klarheit
Der Regen ist über die Stadt gefegt und hat die Luft gereinigt. Ich genieße es, einen tiefen Zug aus einer nass-kalten Brise zu nehmen und die Sterne zwischen den Wolkenfetzen zu erkennen.
Bald müsste wieder Vollmond sein, wie es aussieht.

Und Frauen, die es nach nur zweimaligem Sehen schaffen, einen allein mit ihrer Ausstrahlung und ihrem Lächeln um den Verstand zu bringen, sollten verboten werden.

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