Montag, 17. September 2007
X-Files: Fachhochschulpubertät

15 Jahre, das ist schon ein Alter. Meist beginnt spätestens in dieser Phase des Lebens die schwerste Zeit von allen, die Pubertät. Man entdeckt sich neu, rebelliert gegen das Establishment, lässt sich Ohrlöcher stechen, steht mit zerschnittenen Hosen an Bushaltestellen herum und fühlt sich äußerst cool. Was andere zu sagen haben wird meist ignoriert oder großkotzig mit Fäkalwörtern angegriffen. Wenn so was bei Menschen in jeder Generation erneut auftritt, dann darf sich eine Lehrinstitution doch auch einmal eine rebellische Phase leisten, meint man.

Die Fachhochschule Gelsenkirchen, speziell der Fachbereich Journalismus und Public Relations in diesem Fall, scheint gerade mit ihren 15 Lenzen auf dem Buckel vollkommen in ihrer pubertären Phase zu stecken, mit allem, was dazugehört. Rebellion gegen die Vorschriften, Verweigerungshaltung bei Belehrungsversuchen, sanftes bis mittleres Chaos im Alltag. Anders kann man sich beim besten Willen die Geschehnisse der letzten Wochen nicht erklären. Denn man sollte doch meinen, dass in 15 Jahren Einschreibungsverfahren auch problemlos ablaufen können, wenn denn mal ein paar Gäste mehr als im letzten Jahr auf der Party erscheinen. Die Fachhochschule scheint jedoch überfordert mit dem Ansturm und zelebriert fröhlich eine Abrissparty. Wenn die Eltern nach Hause kommen, dann kann mit Ärger gerechnet werden.
Gib mir den Rest...

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Freitag, 14. September 2007
Der Flow fehlt

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Dienstag, 11. September 2007
Morgen...
...werde ich zuerst wütend werden und dann ein Ultimatum stellen, damit die Leute endlich mal aufwachen.
Danach werde ich weiterfahren und an anderer Stelle völlig souverän und selbstsicher von meinen Qualitäten und Fähigkeiten überzeugen und hoffentlich mit einem guten Bauchgefühl wieder zurückfahren können.
Und wenn ich abends wieder daheim bin, kippe ich mir ne Flasche Rotwein hinter die Binde *g*

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Virus can do
Epilog

Frau Novemberregen erinnert mich daran, dass es mal wieder Zeit für eine Aktualisierung ist. Das Problem ist allerdings, dass sich gar nichts Neues erzählen lässt.

Ich habe, wie ich schon zuvor vermutet hatte, keine SIM-Karte zugeschickt bekommen - als böser Junge, der keine virale Postanschrift angibt, wird man halt für seine Taten bitter bestraft. Und das ist die Wahrheit, wie mir mittlerweile auch die zuständige Fernsehwerbung für den neuen, superduperklasse Mobilfunkanbieter entgegnet.
Der einzige Blogger, der sich bereitwillig alles hat zuschicken lassen und soviele Updates geschrieben hat, dass man fast schon meinen dürfte, er sei gekauft, ist auch sprachlos geworden, nachdem er den handgeschriebenen! Umschlag mit der Karte darin enthalten hat. Sieht also die SIM-Karte gar nicht so schlank und sexy und schön aus im Handy, dass sich darüber berichten ließe? Quelle malheur!

Interessant finde ich mittlerweile vielmehr die zeitliche Positionierung der Kampagne. Wirbt die Domain, die den Stein ins Rollen brachte noch damit, dass man sich "noch vor Launch dem Kunden und deren Meinung stellt", wirkt das schon wieder fad, wenn man bedenkt, dass die Testaktion erst am 3. September gestartet ist und der Anbieter bereits am selben Tag oder höchstens zwei Tage später an den Start gegangen ist. Nette Möglichkeit, seine Meinung zu äußern, so ein paar Stunden vor dem Launch.

Hier in unseren bescheidenen vier virtuellen Wänden tut sich also nicht soviel, wie man sich vielleicht mit dem Weg des viralen Marketings erhofft hatte. Oder vielleicht war es einfach auch nur so, dass sich mittlerweile einige Blogger an den Kopf packen, wenn ihnen Germany's next Topmodelcoach erzählt, wie wahr das Sparpotenzial des neuen Anbieters ist, weil sie sehen, dass er noch viel mehr über den Tisch gezogen wurde, als sie durch das Werbeangebot.


Fortsetzung folgt, falls es Neuigkeiten gibt

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