... in die Zukunft
Montag, 10. September 2007
Ruhig Blut in Wallung
Am Montag, 10. Sep 2007 im Topic 'Chaos im Kontrollsatz'
Im Großen und Ganzen bin ich ein ruhiger und bodenständiger Mensch. Um mich nervös zu machen oder aus der Haut fahren zu lassen, muss selbst eine Schar von Kleinkindern einen persönlichen dritten Weltkrieg in Gang setzen, bevor ich durchdrehe. Vor ein paar Jahren blieb ich mit einer kleinen Gruppe von Freunden im Fahrstuhl stecken. Allgemeine Panik brach aus und ich ließ einen Spruch von der Leine, der nicht zur Beruhigung beitrug: "Wir sollten mal alle lieber ruhig bleiben, damit uns hier drin nicht die Luft ausgeht." Ein Glück, dass es nach zehn Minuten Stillstand weiterging.
Wenn ich aber Zeitpläne habe, die ich gerne einhalten mag, dann werde ich unruhig, denn Pläne einhalten, die ich mir zusammengeschustert habe, ist ein großes Hobby von mir. Abfahrt nach A um XY Uhr, von dort aus nach B um YZ Uhr und dann Rückfahrt gegen Z Uhr mit einem Zeitpolster von so und soviel Minuten. Und das geht alles auch mit anderen Terminen und nicht nur mit Fahrten!
Wenn ich die letzten Tage in meinen Briefkasten schaue, werde ich nervös und wütend und dann wieder nervös. Denn mittlerweile ist es nur noch eine Woche hin bis zur Einführungsveranstaltung an meiner neuen FH. Und ich bin einer von wenigen, die bisher immer noch keine Unterlagen erhalten haben. Am Telefon werde ich vertröstet: "Es zieht sich alles noch ein wenig hin, aber wir arbeiten daran und haben Sie nicht vergessen." Das ist schön, dass man an mich denkt. Noch schöner wäre es, mir einen Gruß per Brief zu schreiben, mit dem Inhalt der "vorläufigen Einschreibungsunterlagen", denn seltsamerweise ist die Verwaltung mit der offiziellen Einschreibung bei allen mehr als überfordert.
Die Inkompetenz der Fachhochschule kostet mich nicht nur Nerven, sondern auch Geld. In den letzten beiden Wochen hatte ich einige Termine, die ich gerne mit dem Zug oder dem Bus abgefahren wäre. Stattdessen musste ich das Auto nehmen, da ich ohne Semesterticket auskommen muss. Mein Arbeitgeber wartet seit Ende August auf die Studentenbescheinigung, die meinen Vertrag als studentische Hilfskraft rechtfertigt. Ich habe in diesem Monat über 200 Euro weniger zur Verfügung, weil auch die Stellen für Halbwaisengeld und Hinterbliebenenrente nicht ohne Bescheinigung den Anspruch verlängern. Von den Kosten, die auflaufen für Beruhigungsmittel, Färbemittel zur Grauhaarabdeckung und Sorgenfaltenglättung will ich erst gar nicht sprechen...
Wenn ich aber Zeitpläne habe, die ich gerne einhalten mag, dann werde ich unruhig, denn Pläne einhalten, die ich mir zusammengeschustert habe, ist ein großes Hobby von mir. Abfahrt nach A um XY Uhr, von dort aus nach B um YZ Uhr und dann Rückfahrt gegen Z Uhr mit einem Zeitpolster von so und soviel Minuten. Und das geht alles auch mit anderen Terminen und nicht nur mit Fahrten!
Wenn ich die letzten Tage in meinen Briefkasten schaue, werde ich nervös und wütend und dann wieder nervös. Denn mittlerweile ist es nur noch eine Woche hin bis zur Einführungsveranstaltung an meiner neuen FH. Und ich bin einer von wenigen, die bisher immer noch keine Unterlagen erhalten haben. Am Telefon werde ich vertröstet: "Es zieht sich alles noch ein wenig hin, aber wir arbeiten daran und haben Sie nicht vergessen." Das ist schön, dass man an mich denkt. Noch schöner wäre es, mir einen Gruß per Brief zu schreiben, mit dem Inhalt der "vorläufigen Einschreibungsunterlagen", denn seltsamerweise ist die Verwaltung mit der offiziellen Einschreibung bei allen mehr als überfordert.
Die Inkompetenz der Fachhochschule kostet mich nicht nur Nerven, sondern auch Geld. In den letzten beiden Wochen hatte ich einige Termine, die ich gerne mit dem Zug oder dem Bus abgefahren wäre. Stattdessen musste ich das Auto nehmen, da ich ohne Semesterticket auskommen muss. Mein Arbeitgeber wartet seit Ende August auf die Studentenbescheinigung, die meinen Vertrag als studentische Hilfskraft rechtfertigt. Ich habe in diesem Monat über 200 Euro weniger zur Verfügung, weil auch die Stellen für Halbwaisengeld und Hinterbliebenenrente nicht ohne Bescheinigung den Anspruch verlängern. Von den Kosten, die auflaufen für Beruhigungsmittel, Färbemittel zur Grauhaarabdeckung und Sorgenfaltenglättung will ich erst gar nicht sprechen...
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Freitag, 7. September 2007
Streicheleinheiten bei der Arbeit
Am Freitag, 7. Sep 2007 im Topic 'Immer arbeiten, immer fleissig!'
Gestern war arbeitstechnisch ein verdammt erfolgreicher Tag, das muss ich jetzt mal los werden, damit ich es erstens los werde und zweitens mich im egonanen Sonnenschein wärmen kann.
Direkt morgens, ein Patenkind. Also ein frisch in der Schulung sitzender, angehender Agent, der anfangs nur mit reinhört, mit der Zeit selber Calls annimmt und dem man in dieser Zeit mit Rat und Tat und Argusaugen zur Seite steht. Hätte ich niemals nie gedacht, dass ich einen Naseweiß mit an den Platz bekomme, gibt es doch viel erfahrenere Kollegen als mich kleine studentische Hilfskraft. Aber aus der Not wird eine Tugend, denn früh morgens sind halt noch nicht viele da und deshalb saß er dann bei mir, der Nette, dessen Namen ich mir aber aufgrund ausländischer Buchstabenreihenfolge nicht korrekt merken konnte.
Nach einer Stunde, Besuch von oben. Coaching am Platz. Sprich, ein alter Hase, geschult auf Kommunikation, sitzt dabei, hört mit und bespricht zum Schluss, was man persönlich besser machen kann und wo vielleicht Fehler im Umgang mit Kunden und Fachwissen liegen. Nach vier Calls konnte ich mit stolz geschwellter Brust durch den Raum gehen. An meiner Art mit den Kunden umzugehen, Schwieriges verständlich rüberzubringen, eine Beziehungsebene zum Kunden aufzubauen und generell meinem Telefonierstil ließe sich gar nichts mehr besser machen. Es sei kaum zu glauben, dass ich erst seit April offiziell telefoniere und bereits so gut sei.
Nach dem Coaching und der Patenbetreuung, auch Lob aus der anderen Ecke. Dafür, dass ich zum ersten Mal überhaupt einen Neuling betreut hätte, hätte ich schon auf unglaublich viele und gute Dinge geachtet und wenn er das alles später so umsetze, würde er mit Konkurrenz machen können. Dass ich schon so früh am Morgen so begeistern kann, unglaublich. Mein Konter mit einem süffisanten Lächeln: "Ihr wisst doch, ich kann immer!"
*Egotripmodus off*
Direkt morgens, ein Patenkind. Also ein frisch in der Schulung sitzender, angehender Agent, der anfangs nur mit reinhört, mit der Zeit selber Calls annimmt und dem man in dieser Zeit mit Rat und Tat und Argusaugen zur Seite steht. Hätte ich niemals nie gedacht, dass ich einen Naseweiß mit an den Platz bekomme, gibt es doch viel erfahrenere Kollegen als mich kleine studentische Hilfskraft. Aber aus der Not wird eine Tugend, denn früh morgens sind halt noch nicht viele da und deshalb saß er dann bei mir, der Nette, dessen Namen ich mir aber aufgrund ausländischer Buchstabenreihenfolge nicht korrekt merken konnte.
Nach einer Stunde, Besuch von oben. Coaching am Platz. Sprich, ein alter Hase, geschult auf Kommunikation, sitzt dabei, hört mit und bespricht zum Schluss, was man persönlich besser machen kann und wo vielleicht Fehler im Umgang mit Kunden und Fachwissen liegen. Nach vier Calls konnte ich mit stolz geschwellter Brust durch den Raum gehen. An meiner Art mit den Kunden umzugehen, Schwieriges verständlich rüberzubringen, eine Beziehungsebene zum Kunden aufzubauen und generell meinem Telefonierstil ließe sich gar nichts mehr besser machen. Es sei kaum zu glauben, dass ich erst seit April offiziell telefoniere und bereits so gut sei.
Nach dem Coaching und der Patenbetreuung, auch Lob aus der anderen Ecke. Dafür, dass ich zum ersten Mal überhaupt einen Neuling betreut hätte, hätte ich schon auf unglaublich viele und gute Dinge geachtet und wenn er das alles später so umsetze, würde er mit Konkurrenz machen können. Dass ich schon so früh am Morgen so begeistern kann, unglaublich. Mein Konter mit einem süffisanten Lächeln: "Ihr wisst doch, ich kann immer!"
*Egotripmodus off*
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Donnerstag, 6. September 2007
Herzeleid
Am Donnerstag, 6. Sep 2007 im Topic 'Daydreams & Dayfacts'
Ich trage es mit Fassung, da ich mir eh keine Chancen ausgemalt hatte. Aber wenn man einmal sein Herz verloren hat, dann ist es dennoch schwer, nicht der Auserwählte sein zu dürfen :(
Vor allem, wenn die andere nur eine aufgehübschte, überteuerte Schlampe ist und nicht die würdige Konkurrentin, als die sie sich gibt (auch hier sei eine Wohnung und nicht die neue Mieterin meiner Traumwohnung gemeint *fg*).
Vor allem, wenn die andere nur eine aufgehübschte, überteuerte Schlampe ist und nicht die würdige Konkurrentin, als die sie sich gibt (auch hier sei eine Wohnung und nicht die neue Mieterin meiner Traumwohnung gemeint *fg*).
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