Samstag, 12. April 2008
Stinktier
Meine Katze ist ein tolerantes Tier. Oder einfach zu hauskatzig, als dass sie den Fremdgeruch eines Hundes als Belästigung oder gar Bedrohung wahrnehmen würde. So wie das Vieh (Sorry Dana, aber du bist und bleibst ein Hund für einen wie mich...) von meinem Arbeitskollegen mir gestern die Hose vollgesabbert hat, hätte Blue eigentlich im Viereck springen müssen. Also jetzt noch mehr als sowieso schon. Stattdessen schnuppert sie und wirft mir einen Blick zu, den man frei übersetzen kann mit: "Du stinkst."

Der Abend welteroberungstehnisch eine Katastrophe. Hätte man mir vorher die Konditionen ausführlich erklärt, ich hätte Nein gesagt. Haben sie wahrscheinlich gewusst und mir deshalb den Spieleteil verschwiegen. Das nächste Mal wird Buzz gespielt statt Singstar. Dann mach ich euch fertig! Jawoll!

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Freitag, 11. April 2008
Panikmache: eine Zusammenfassung
Ich frage mich, wie die Bewohner vom KBD hier so unbeschwert, lockerfröhlichfrei vor sich herleben können? Haben Sie denn alle verdammt nocheins keine Angst, dass etwas passieren kann? Sind Sie wirklich so naiv und erkennen nicht die ganzen Gefahren, die da draußen auf uns lauern und nur warten, dass wir einen falschen Schritt machen? Sie haben Nerven, meine Damen und Herren, Sie haben Nerven! Aber um Sie für dieses Thema zu sensibilisieren, hier eine Auswahl an beängstigenden und panikherbeiführenden Dingen:

1. Die Finanzkrise. Geld bei Landesbanken gebunkert? Jetzt wohl nicht mehr. Sicherer wäre da das altgewährte Kopfkissen oder die Caymans - Liechtenstein fällt ja mittlerweile auch flach.

2. Terroristen. Wahlweise auch Bundesbeamte, die solche ausbilden. Der Terror hockt überall und wartet nur darauf, dass wir unaufmerksam werden. Ein Glück haben wir Wolfgang, der uns vor uns selbst beschützt. Und der BND wird auch immer besser.

3. Demonstranten. Aufdringliche, gewaltbereite Menschen, die sich zusammenraufen und ein sportliches Ereignis stören wollen. Das kennen wir aus dem Fanblock von Dynamo Dresden, aber bei Fackelläufen ist das etwas Neues. Ein Glück gibt es aufdringliche, gewaltbereite Chinesen, die sich dagegenstellen und zeigen, wo der Drache die Eier hat.

4. Rentner. Sie tun so unschuldig und hilflos, wenn man sie im Altenheim besuchen kommt. Aber in der freien WIldbahn nehmen sie dir in der Bahn deinen hart erkämpften Sitzplatz weg. Sie schleichen mit 30 in einer 50-Zone vor dir her. Und jetzt nehmen sie dein Geld weg. Die fleischgewordene Finanzkrise sozusagen.

Bildquelle: Getty Images

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Freitag, 11. April 2008
Klischee?!
Journalistische Arbeit funktioniert am besten mit einem Glas Wein neben dem Recherchematerial.

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Paraterie - Kentern statt Entern
Ich kann echt zickig werden, wenn Menschen mich für stets parat und als Selbstverständlichkeit erachten. Für Leute, die es durch Charakter und vor allem natürlich durch Freundschaft verdienen, schaufele ich gerne frei und kann, falls nicht zu kurzfristig, auch Hürden nehmen und Mauern niederreißen. Wenn aber irgendjemand plötzlich denkt, meine Zeit, meine Aufmerksamkeit und meine Initiative seien Allgemeingut und zu jeder Zeit abrufbar, reagiere ich mit Unverständnis und Unparatheit - so!

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