Freitag, 25. April 2008
Wo steppt der Bär?
Meine lieben Berliner Bloggerkolleginnen- und kollegen!

Helfen Sie einem armen, unwissenden Ruhrpottler mal auf die Sprünge: Wo in Berlin kann man einigermaßen zentral und günstig eine Wohnung auf Zeit suchen? Welche Stadtteile - außer dem traditionellen Neukölln - sollte ich vermeiden, würde ich nicht in eine sozial strukturschwache Gegend Berlins ziehen wollen? Und gibt es Dinge, auf die ich generell bei der Suche achten sollte, berlinspezifische Dinge?

Herzlichst für hilfreiche Wortmeldungen dankend
Ihr Herr Nyxon

Permalink (11 Kommentare)   Kommentieren

 


Gezeiten
Es gibt wohl nur drei Berufsgruppen, die zeitlich in einer eigenen Welt leben. Ich meine damit Beamte - die leben ja bekanntlich sogar auf einem ganz anderen Planeten, auf dem nicht nur die Uhren anders ticken -, Politiker und Handwerker. Bei letzterer Art kann es deshalb leicht dazu kommen, dass aus einem "Zwischen 11 und 13 Uhr" leicht mal ein "Ich war kurz vor zehn bei Ihnen, da war keiner" werden kann. Ich habe ihn ja auch erst ab elf erwartet, entgegne ich. "Ich sachte wahrscheinlich zwischen elf und eins. Ich mach doch keine Termine!"
Die Klingel ist jedenfalls wieder repariert. Die Rechnung zahle ich dann wahrscheinlich innerhalb der nächsten zwei Wochen. Wahrscheinlich...

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Mittwoch, 23. April 2008
Kleinkrieg
Dass an einer Fachhochschule mehr als an anderen Hochschulen mit Praxisbezug gearbeitet wird, sehe ich als großen Vorteil an. Heute hatten wir durch so einen Praxisbezug die Chance Herrn Andreas Severin - früherer Vizepräsident der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) und Geschäftsführer der Düsseldorfer PR-Agentur "crossrelations" - als Gastredner zu lauschen. Glaubt man seinen Worten, die er vom European Communication Monitor ableitet, befindet sich der Printjournalismus schon nicht mehr im Sterben, sondern ist bereits mausetot und das, was wir gemeinhin als Printpresse wahrnehmen, sind nur noch die Muskelzuckungen.

Zumindest ist das die Ansicht von knapp 1000 europäischen PRlern, die über die Entwicklung und Wichtigkeit der Schaffenszweige ihres Tuns befragt wurden. In ihrem Report deutet alles darauf hin, dass für die Kommunikationsstrategen der Kampfplatz ins Internet und in die Unternehmen selber verlegt wird. Klassischer Printjournalismus wird am Wegesrand verscharrt. Typisch für die Menschen, die aus der PR kommen, dass sie Print den Gnadenschuss geben. Typisch Printjournalist, der das Gegenteil behauptet oder zumindest Wiederbelebungsmaßnahmen für seinen Arbeitsbereich kommen sieht.
PR-Menschen sind anscheinend durchweg arrogante Schnösel. Ich werde mich dort wahrscheinlich recht wohlfühlen können.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Montag, 21. April 2008
Seniorentag bei der ARD
"Mehr Zeit zu leben" - so der Name des ARD-Themenmottos im Morgenmagazin. Statt sich einfach nur mit stupiden Beiträgen dem Thema zu widmen, scheint die ARD die Thematik heute zu leben. Erstes Anzeichen: Jan Hofer sieht viel älter, weiser, weil grauer auf dem Kopf aus. Dann wird mit Tetesept zum Wetter umgeschaltet und statt eines jugendlich frischen Kachelmann (der übrigens nie sein Studium beendet hat, wie ich zuletzt erfahren habe) steht da eine alte Dame leicht verwirrt direkt vor der Wetter Karte und treibt den Wind Richtung Nordosten, während sie händeringend nach den richtigen Worten dafür sucht. Ein leichter Anflug von Demenz umspült das Tagesaltenheimpflegeheim ARD bei dieser Szene. Das nenne ich mal Themenwoche!

Bei der Recherche bin ich drauf gestoßen, dass das vom Sender sogar so gewollt ist. Respekt! Ehrlich jetzt.

Bildquelle: WDR über www.presseportal.de

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren