... in die Zukunft
Montag, 31. Juli 2006
"Ändere dein Beuteschema"...
Am Montag, 31. Jul 2006 im Topic 'Chaos im Kontrollsatz'
Das war der Tipp meiner ersten treuen Leserin hier...
"Ändere dein Beuteschema" - schon die zweite Frau, die mir zu solch einem Schritt rät...
Was das Hinter- und Befragen ihrer Ängste angeht, liebe Massuma, bin ich allerdings darüber schon hinaus. Ihre Antwort, sie habe wegen früherer Enttäuschungen Angst und deswegen Bindungsscheue, hat mich aber noch mehr zum Nachdenken gebracht. Denn genau das ist mein Problem, ich möchte endlich eine Frau kennen lernen, die nicht wie die anderen vorher alle so dermaßen gebrandmarkt ist, dass ich sie erst therapieren muss, bevor ich mit ihr glücklich sein kann.
Ich wünsche mir, dass ich von Anfang an hoffnungslos verliebter mit barbierosaroter Brille ausgestatteter Charmeur sein darf und nicht Dr. Nyxon, der Therapeut, dem die von der Liebe enttäuschten und von neuen Gefühlen verunsicherten und verängstigten Frauen vertrauen.
Vertrauen dürfen sie mir natürlich, aber nicht als Arzt, sondern als ihr weißer Ritter, der sie auf wunderschöne Art und Weise um den Verstand gebracht hat :)
Fazit: Erweiterung des Beuteschemas auf nicht traumatisierte Frauen *g*
"Ändere dein Beuteschema" - schon die zweite Frau, die mir zu solch einem Schritt rät...
Was das Hinter- und Befragen ihrer Ängste angeht, liebe Massuma, bin ich allerdings darüber schon hinaus. Ihre Antwort, sie habe wegen früherer Enttäuschungen Angst und deswegen Bindungsscheue, hat mich aber noch mehr zum Nachdenken gebracht. Denn genau das ist mein Problem, ich möchte endlich eine Frau kennen lernen, die nicht wie die anderen vorher alle so dermaßen gebrandmarkt ist, dass ich sie erst therapieren muss, bevor ich mit ihr glücklich sein kann.
Ich wünsche mir, dass ich von Anfang an hoffnungslos verliebter mit barbierosaroter Brille ausgestatteter Charmeur sein darf und nicht Dr. Nyxon, der Therapeut, dem die von der Liebe enttäuschten und von neuen Gefühlen verunsicherten und verängstigten Frauen vertrauen.
Vertrauen dürfen sie mir natürlich, aber nicht als Arzt, sondern als ihr weißer Ritter, der sie auf wunderschöne Art und Weise um den Verstand gebracht hat :)
Fazit: Erweiterung des Beuteschemas auf nicht traumatisierte Frauen *g*
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Freitag, 28. Juli 2006
Zuviel verlangt???
Am Freitag, 28. Jul 2006 im Topic 'Chaos im Kontrollsatz'
Ist es eigentlich von mir an mein Leben zuviel verlangt, wenn ich erwarte, dass der Anfang eines möglichen Mehr an Gefühlen für eine Person mit Harmonie, Leichtigkeit und den vielbeschworenen Schmetterlingen im Bauch beginnt? Ist es zuviel verlangt, wenn ich mir wünsche, dass ich mit zarten Gefühlen ausgestattet über den irdischen Problemen stehe und einfach ein gutes Feeling habe, wenn ich an sie denke? Und ist es tatsächlich zuviel verlangt, wenn ich denke: Warum kann mir das nicht einfach ohne Umwege so passieren?
Ich scheine sie anzuziehen, diese Art von Frau, die zwar nett, intelligent und geistreich ist, die aber ein Bindungsproblem besitzt. Auf eigenen Bekunden möchte sie zwar auch, dass man sich noch näherkommen kann, doch macht man dann entscheidende Schritte, weicht sie zurück, baut eine kleine isolierte Gefühls-DDR auf, indem sie mich nicht näher heranlässt, sondern sich mit Rückzug, Kontrollwahn und strikten Zweifeln an das Außenstehende einmauert.
Ich kenne diese Art von Frau. Das letzte Mal habe ich sie beinahe zwei Jahre studiert, um am Ende zu erkennen, dass ich nicht noch einmal die meiste Zeit kämpfen, verstehen und wiedervereinen will, sondern dass ich mir unbeschwertere Zeiten für eine Beziehung wünsche.
Streit und Diskussion, das sich Aufeinanderabstimmen müssen sein, ohne Frage! Aber ist es zuviel verlangt, wenn ich nebenbei doch auch nur fühlen möchte?
Ich scheine sie anzuziehen, diese Art von Frau, die zwar nett, intelligent und geistreich ist, die aber ein Bindungsproblem besitzt. Auf eigenen Bekunden möchte sie zwar auch, dass man sich noch näherkommen kann, doch macht man dann entscheidende Schritte, weicht sie zurück, baut eine kleine isolierte Gefühls-DDR auf, indem sie mich nicht näher heranlässt, sondern sich mit Rückzug, Kontrollwahn und strikten Zweifeln an das Außenstehende einmauert.
Ich kenne diese Art von Frau. Das letzte Mal habe ich sie beinahe zwei Jahre studiert, um am Ende zu erkennen, dass ich nicht noch einmal die meiste Zeit kämpfen, verstehen und wiedervereinen will, sondern dass ich mir unbeschwertere Zeiten für eine Beziehung wünsche.
Streit und Diskussion, das sich Aufeinanderabstimmen müssen sein, ohne Frage! Aber ist es zuviel verlangt, wenn ich nebenbei doch auch nur fühlen möchte?
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Donnerstag, 27. Juli 2006
Fensterblues
Am Donnerstag, 27. Jul 2006 im Topic 'Wenn die Zukunft klopft...'
Ich habe mich dank Wireless-LAN in mein Schlafzimmer zurückgezogen und dabei die Fenster geöffnet, um die permanent drückend warme Luft aus meiner Wohnung zu kriegen. Die Jalousine muss allerdings unten bleiben, da sonst der Kater in die weite Welt hinaushüpfen könnte. Gut so, denn sonst würde es im Moment auch reinregnen.
Ich höre gerne dem Gewitter zu, das gerade über mich hinwegfegt. Ich finde, Gewitter haben etwas sehr Bereinigendes an sich und das meine ich nicht nur im Hinblick darauf, dass dadurch endlich die Kopfschmerzen nachlassen und noch dazu etwas Abkühlung durch die Luft getragen wird. Nein, ich meine das auch auf vollkommen poetische Art und Weise. Für mich ist ein Gewitter oft auch ein Sturm im Kopf, der es fertigt bringt, die zugemüllten Gefühle und Bedürfnisse vom grauen Alltagsdreck freizuwaschen.
Oft saß ich auf dem Bett oder lag auf der Couch mit einem guten Buch, als Gewitter einsetzten. War keines in Sicht, habe ich auch manchmal eine dieser Ambient Music-CDs in den Player geschoben, ihr wisst schon, klassische Musik untermalt mit Naturgeräuschen und ähnlichem. Die "Kleine Gewittersonate" war eines meiner Lieblingsstücke...
Wer schon einmal öfters hier vorbeischaut, der weiß, dass ich derzeit wieder vermehrt über meine Zukunft nachzudenken pflege. Mein Abschied aus dem Öffentlichen Dienst ist sicher, der Beginn des Fachstudiums rückt näher und wie immer, wenn sich mein Leben in bedeutender Weise in eine andere Richtung entwickelt, stehe ich da und überlege:
Hast du jetzt wirklich die richtigen Entscheidungen getroffen?
Ist es das, was du willst und was du brauchst?
Bringt es dich auf den Weg, der gut für dich ist?
Tragischerweise muss man sich allzu oft risikobereit auf solche Entscheidungen einlassen, denn so sehr ich auch versuche, es zu kontrollieren, die Wege, die man im Leben einschlägt, sind manchmal nicht von Anfang an so klar und reinigend wie ein Sommergewitter. Oft merkt man erst, wenn man schon einige Meter in die neue Richtung gegangen ist, ob es der richtige Schritt in die richtige Richtung und das auch zur richtigen Zeit war.
Ja, solche Gedanken kommen mir zumeist bei Gewittern. Der Regen prasselt gegen die Jalousine und der Wind fegt die Schwüle fort, in mir pocht die Ungewissheit derweil gegen meine Innenwände und ein Sturm aus Zweifeln und Überzeugungen versucht Klarheiten zu schaffen. Tabula Rasa - alles wird neu. Neu und unbekannt.
Schade, dass das Leben immer so eine große Unbekannte sein muss.
Ich höre gerne dem Gewitter zu, das gerade über mich hinwegfegt. Ich finde, Gewitter haben etwas sehr Bereinigendes an sich und das meine ich nicht nur im Hinblick darauf, dass dadurch endlich die Kopfschmerzen nachlassen und noch dazu etwas Abkühlung durch die Luft getragen wird. Nein, ich meine das auch auf vollkommen poetische Art und Weise. Für mich ist ein Gewitter oft auch ein Sturm im Kopf, der es fertigt bringt, die zugemüllten Gefühle und Bedürfnisse vom grauen Alltagsdreck freizuwaschen.
Oft saß ich auf dem Bett oder lag auf der Couch mit einem guten Buch, als Gewitter einsetzten. War keines in Sicht, habe ich auch manchmal eine dieser Ambient Music-CDs in den Player geschoben, ihr wisst schon, klassische Musik untermalt mit Naturgeräuschen und ähnlichem. Die "Kleine Gewittersonate" war eines meiner Lieblingsstücke...
Wer schon einmal öfters hier vorbeischaut, der weiß, dass ich derzeit wieder vermehrt über meine Zukunft nachzudenken pflege. Mein Abschied aus dem Öffentlichen Dienst ist sicher, der Beginn des Fachstudiums rückt näher und wie immer, wenn sich mein Leben in bedeutender Weise in eine andere Richtung entwickelt, stehe ich da und überlege:
Hast du jetzt wirklich die richtigen Entscheidungen getroffen?
Ist es das, was du willst und was du brauchst?
Bringt es dich auf den Weg, der gut für dich ist?
Tragischerweise muss man sich allzu oft risikobereit auf solche Entscheidungen einlassen, denn so sehr ich auch versuche, es zu kontrollieren, die Wege, die man im Leben einschlägt, sind manchmal nicht von Anfang an so klar und reinigend wie ein Sommergewitter. Oft merkt man erst, wenn man schon einige Meter in die neue Richtung gegangen ist, ob es der richtige Schritt in die richtige Richtung und das auch zur richtigen Zeit war.
Ja, solche Gedanken kommen mir zumeist bei Gewittern. Der Regen prasselt gegen die Jalousine und der Wind fegt die Schwüle fort, in mir pocht die Ungewissheit derweil gegen meine Innenwände und ein Sturm aus Zweifeln und Überzeugungen versucht Klarheiten zu schaffen. Tabula Rasa - alles wird neu. Neu und unbekannt.
Schade, dass das Leben immer so eine große Unbekannte sein muss.
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Nicht umsonst wird er als Genie bezeichnet...
Am Mittwoch, 26. Jul 2006 im Topic 'Daydreams & Dayfacts'
Dortmund (dpa):Im Zuge der Hitzewelle kam es zu vermehrten Konzentrations- schwächen im Arbeitsablauf des Herrn R. aus D.
Ihm wurde, nachdem er im Zustand einer chronisch verschwitzten, auf das allgemeine Unwohlsein zurückzuführende Gesichtsverzerrung angesprochen wurde, unterstellt, seine Arbeit könne unter den menschenfeindlichen Bedingungen die im Büro des R. herrschten, an Qualität einbüßen. Zum Beweis seiner geistigen Fitness rechnete er den Besorgten an zwei Händen aus, wie viele Urlaubstage ihm noch zustünden. Nach korrekter Berechnung verbat er sich jegliche weiteren Bemerkungen über seinen durch die Hitze geschwächten Allgemeinzustand.
Die verblüfften Kollegen willigten ein, in dem Wissen, dass sie allesamt noch mehr Urlaub als R. zur Verfügung haben.
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